Das Dyneema-Bergesystem bietet viele Vorteile. Der sichere Umgang muss aber trainiert werden.

Zu diesem Zweck trifft sich die Einsatzmannschaft unserer Ortsstelle für regelmäßige Übungen. Erst im Winter wurde die steirische Bergrettung mit neuen Dyneema-Seilen ausgestattet. Diese speziellen Seile aus Polyethylen punkten mit ihrem geringen Gewicht, kleinem Packmaß und ihrer hohen Belastbarkeit. Aufgrund dieser Vorteile eigenen sie sich besonders gut für Bergungen im alpinen Gelände. Als Standplatz dienen je nach örtlichen Gegebenheiten Bohrhaken im Fels, Bäume, Erd- oder Firn-Anker. Bei Dyneema-Bergungen wird immer redundant gearbeitet, d.h. mit zwei Seilsträngen. Selbst wenn ein Strang gekappt wird, z.B. durch Steinschlag, stürzt der Bergretter mit dem Verletzten nicht ab. Die langen Seile erlauben schnelle Bergungen über weite Strecken in jedem Gelände, ganz egal ob im steilen Wald oder im überhängendem Fels. Mit dem vorbereiteten Flaschenzug-Systen sind auch Bergungen nach oben möglich. Mit geschulten Bergrettern lässt sich das System sehr schnell aufbauen und bedienen. Das Dyneema-System kommt ganzjährig zum Einsatz, Sommer wie Winter.

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